Von Affären und Betriebswirtschaft

Von Affären und Betriebswirtschaft
© fothema

Männer haben es schwer. Angeblich. Denn wenn ich der BILD-Zeitung (bsp. der dort zitierten Studie des Marktforschungsinstituts "Trend Research") Glauben schenke, so trifft "er" nur alle zwei Jahre eine Frau, die das Potenzial zu einer echten Partnerschaft hat. Dumm, wenn man diese Chance dann nicht nutzt …

Dazwischen liegen Affären, Affärchen, Flirts etc. die offensichtlich ein besonderes Management erfordern. Ihr braucht mich gar nicht so anzuschauen, denn auch ich wusste bislang nichts von den betriebswirtschaftlichen Aspekten des Affärenmanagegements. Doch:

Der Autor und Wirtschaftsingenieur Hannes Fehr gibt in seinem Ratgeber "Die Haifischzahnstrategie" Tipps zum perfekten Affärenmanagement – und zwar mit Hilfe der betriebswirtschaftlichen Strategieanalyse.

Mich erinnert das ein wenig an den französischen Soziologen und Philosophen Pierre Bourdieu und seinen Begriff des symbolischen Kapitals doch fürchte ich, dass die Zielgruppe des Fehrschen Ratgebers weniger akademisch ist. Denn:

Fehr vergleicht Affären mit einem Haifischgebiss: Es gibt aktive Zähne (bzw. Affären), die solange gebraucht werden, bis sie abgenutzt sind. Dahinter liegt eine Zahnreihe passiver Zähne, die nachrücken, falls ein aktiver Zahn ausfällt.

Außerdem werden Männer als Jungbullen, Prinzen oder auch Schmalhans dargestellt und innerhalb dieser drei Kategorien eingeordnet. Wen es interessiert, der findet auf der BILD-Seite die Möglichkeit, die ersten 31 Seiten des Buchs kostenlos herunterzuladen. BWLer vor!


Posted Mittwoch, Juli 9th, 2008 under How to Date.

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