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Sex, Sex, Sex – es geht um Sex, Sex, Sex. Ja, liebe Leserinnen und Leser. Das verspricht spannend zu werden. Oder auch nicht. Denn mittlerweile geht es an allen Ecken und Enden nur noch um "das Eine". Im Stern findet sich nun ein spannender Artikel mit der folgenden Grundthese:
Die kontinuierliche Enttabuisierung von Sex, seine Allgegenwart in der Ã-ffentlichkeit, in der Werbung, im Fernsehen, in der Presse und in der literatur, hat nicht dazu geführt, dass mehr Sex praktiziert wird, sondern dazu, dass den Menschen die Lust darauf offensichtlich mehr und mehr vergeht.
Ich möchte jetzt gar nicht die Details nacherzählen, werfe aber dennoch die Frage auf, warum denn auch alle auf das Thema so anspringen. Okay: die Banalität der Massenmedien dringt in jede Ritze. Doch geht es doch auch anders. Man muss ja nicht einschalten, auf den Zug aufspringen, mitmachen, oder? Analysen wie:
Zwar sind viele äußere Zwänge mittlerweile verschwunden, doch gilt das keineswegs für die inneren Zwänge, die Menschen im Privaten aufbauen. dürften zwar in der Regel zutreffen, doch ob ein Rollback hin zu mehr Prüderie wirklich helfen würde, möchte ich mal anzweifeln …
