
© Poldavo (Alex)
Ich beginne mal mit einer Unterstellung: zwischen den einzelnen Singlebörsen herrscht ein Contest, wer die sinnlosesten Pressemitteilung herausbringt. Doch will ich nicht lästern, denn schließlich profitiere ich davon und sauge jedes noch so abseitige Thema gierig auf, um es euch, ja euch: liebe Leserinnen und Leser, brühwarm zu berichten.
Was gibt es diesmal Neues? Nun: Friendscout24 hat einen Professor engagiert. Genauer gesagt:
Prof. Dr. Manfred Hassebrauck, inhaber des Lehrstuhls für Sozialpsychologie an der Bergischen Universität Wuppertal, wird FriendScout24 künftig als wissenschaftlicher Experte zur Verfügung stehen.
Sein Job: das Durchführen einer Umfrage und deren Auswertung. Nun, ja: nichts gegen empirische Sozialforschung. Doch wenn ich Ankündigungen wie:
In einer monatlichen Kolumne informiert Professor Hassebrauck im Online-Magazin von FriendScout24 Singles über die Grundlagen einer funktionierenden Partnerschaft.
lese, da frage ich mich schon, welchem Zweck das dient. Denn wie sagt es der Rheinländer so schön: "Jeder Jeck is anders" und so dürfte es auch beim Dating sein. Wichtig ist nur, dass man sich versteht und da nutzt letztlich auch keine wissenschaftliche Erkenntnis.
Oder was meint ihr?
