
© *razee*
Sind wir hier bei "bauer sucht frau"? Nööö. Aber wäre dem so, würde das die Chancen auf ein gegenseitiges kennen- und lieben lernen offensichtlich erheblich steigern. Bei Datingjungle wird eine Studie von Parship zitiert, bei der der Titel eigentlich schon alles verrät: Landluft macht glücklich
Ich schränke das direkt mal ein, denn die Quintessenz der Studie lautet:
In den deutschen Großstädten leben 80 Prozent der Alleinstehenden bereits seit über zwölf Monaten ohne festen Partner. Auf dem Land ist dieser Anteil deutlich geringer. So sind in den dörflichen Regionen Deutschlands lediglich 65 Prozent der Singles länger als ein Jahr ohne Partnerschaft.
Tja, ja. Was aber nicht aus der Studie hervorgeht ist das "warum?". Ist es vielleicht auf dem Land sooo langweilig, dass man es alleine nicht aushält? Das könnte in der Tat so sein, denn 89 Prozent der Landeier geben an, dass Kompromissbereitschaft für sie wichtig ist. Auch Bodenständigkeit scheint wichtig zu sein: 81 Prozent "ja"-Stimmen. Das klingt ja eher nach Langeweile und langen, langen, langen, laaaaaaangen Fernsehabenden.
Und in der Stadt? Sex and the City ist angesagt. Nein, nicht die TV-Serie sondern der Sexappeal, der für 58 Prozent wichtig ist. Ebenso wichtig: Humor (89 Prozent).
Was meint ihr: Sind das alles nur Klischees oder meint ihr auch, dass das so zutrifft?
