
© yugenro
Seht ihr das Bild zu diesem Posting? Häßlich, oder? Ich war kurz davor, ein echtes Foto zu verwenden, doch wer weiß, ob nicht der Abgebildete gelesen hätte, dass ich ihn als einen häßlichen Kauz bezeichne. Warum aber solch ein Bild? Ganz einfach: weil es beim Dating nur bedingt auf das Sehen ankommt. Auch das Hören ist von Bedeutung, wie Amio in einer Pressemitteilung verlautet. Die kann man zwar nur sehen bzw. lesen und nicht hören, aber was wir dort lesen ist schon interessant:
"Die Partnersuche über die Stimme erhöht die Erfolgsquote, einen passenden Lebensgefährten zu finden", sagt Prof. Sendlmeier. "Der schriftliche Austausch über E-Mail ersetzt die Unterhaltung auf keinen Fall. Denn unsere Stimme", so der Kommunikationswissenschaftler an der TU Berlin weiter, "übernimmt beim Verlieben die Hauptrolle: Sie verrät nicht nur, wie alt wir sind, welches Geschlecht und welchen Bildungsgrad wir haben; sie transportiert darüber hinaus unleugbare Persönlich-keitsmerkmale. Sie ist wie ein Fingerabdruck: unverwechselbar und einmalig."
Tadaa! Und netterweise gibt uns der Professor auch noch drei Tipps, wie es am ehesten klappt:
- Männer wie Frauen punkten vor allem in mittlerer Stimmlage.
- Auf keinen Fall einen Text ablesen oder auswendig lernen – auch wenn man unsicher oder schüchtern ist.
- Nie am Satzende mit der Stimme nach oben gehen – das wird als negativ oder gehemmt empfunden.
Allet klar? Dann kann ja nichts mehr schiefgehen. Außer vielleicht, dass euch das Gegenüber erst garnicht hören möchte. Und das könnte dann schon wieder am Foto liegen
