Christlicher Singlekongress im Schwarzwald

Christlicher Singlekongress im Schwarzwald
© bachweb

Oha, das wird schwierig. Wie nähere ich mich diesem Thema ohne die mir sonst eigenen blöden Bemerkungen zu machen. Vielleicht ganz sachlich und journalistisch? Dann will das aber keiner lesen. Doch einen inneren Monolog, wie den momentanen will vermutlich auch niemand lesen. Deswegen: rein ins Vergnügen, das in diesem Fall zweiter Singlekongress der Liebenzeller Mission heißt.

Anstelle von Speed-Dating, Single-Kochkurs oder Chat wurde den anwesenden 400 Singles ein – nun, ja – etwas anderes Programm geboten. Das weiß auch die Pforzheimer Zeitung zu berichten und so lesen wir:

In verschiedenen Seminaren konnten die Teilnehmer zum Beispiel Tipps zum Weiterleben und Weiterglauben nach einer Scheidung bekommen oder in einem erlebnispädagogischen Hochseil-Parcours neue Team- und Selbsterfahrungen machen. Freizeitaktivitäten wie nordic walking, Israelische Tänze oder ein Waldspaziergang mit einem Förster boten zudem die Möglichkeit zu aktiver Erholung.

Ein Spaziergang mit einem Förster? Unglaublich! Und auch die Forderung des Hauptreferenten Volker Gäckle:

Als Single zu leben, gelte in der Gesellschaft zwar als ein unattraktives Modell, doch genau darum sei es um so wichtiger, als von Gott Gewollte zu leben. ist ein wenig – ähem – ungewöhnlich.

Doch wem es gefällt, der kann das Singleleben ja auch auf diese Weise interpretieren. Mein Geschmack wäre es allerdings nicht.


Posted Donnerstag, Oktober 9th, 2008 under News.

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